1. Anmeldung und Vertragsschluss
Mit einer schriftlichen oder mündlichen Anmeldung bietet die Vertragspartnerin/der Vertragspartner, im Folgenden Kunden genannt, den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Diese Anmeldung gilt bei Gruppenprogrammen für die gesamte Gruppe. Der Kunde erkennt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Anmeldung an. Die Buchung wird verbindlich, sobald die bestellte Leistung von OnTour-Berlin, im Folgenden auch Veranstalter genannt, schriftlich, per Fax, per E-Mail oder mündlich bestätigt wird.

2. Preise
Die Preise werden im Programmheft und auf der Internetseite zu jeder Tour aufgeführt. Gruppenpreise sowie Preise für individuell organisierte Veranstaltungen richten sich nach der individuell zu treffenden Vereinbarung und müssen durch OnTour-Berlin schriftlich bestätigt werden.

3. Zahlungen
Bei Stadtführungen erfolgt die Bezahlung der Leistung in bar vor Beginn der Führung an den jeweiligen Stadtführer. Bei Stadtrundfahrten und Tagesfahrten ist das Entgelt bis zu dem in der Teilnahmebestätigung genannten Termin an den Veranstalter zu überweisen. Nach Zustimmung durch den Veranstalter kann die Bezahlung auch vor der Fahrt beim Reiseleiter am Bus, bei Gruppenbuchungen auch nach Durchführung der Veranstaltung per Rechnung ohne jeden Abzug erfolgen. Bei der Organisation von Großveranstaltungen kann eine Anzahlung verlangt werden.

Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, berechnet der Veranstalter für jede Mahnung eine Gebühr von 3,00 €. Sollten höhere Kosten entstehen, behält sich der Veranstalter vor, diese dem Kunden zu berechnen.

4. Leistungen und Leistungsänderungen
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Veranstalters. Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Veranstalter.

Der Wegfall einzelner Leistungsteile berechtigt nicht zum Einbehalt der Vertragssumme oder zum Teilabzug, sofern hierfür Gründe ursächlich sind, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung, wenn auf Grund höherer Gewalt, wie Unwetter oder Katastrophen, Teile oder die gesamte Führung nicht möglich sein sollten.

Ist der Wegfall einzelner Leistungen durch den Veranstalter zu vertreten, so hat er das Recht, diese Leistungen durch gleichwertige andere Leistungen zu ersetzen. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Kunden hiervon in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird der Veranstalter dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

Bestimmte Führungen wie z.B. Botschaften, Medienanstalten, Reichstag und andere Bundeseinrichtungen unterliegen der Bestätigung durch externe Stellen. Trotz der sorgfältigen Vorbereitung kann es vorkommen, dass diese Termine kurzfristig abgesagt werden müssen. In diesem Fall hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten und das geleistete Entgelt zurückzufordern. Darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche, insbesondere der Ersatz der Reisekosten sind ausgeschlossen.

Der Kunde hat keinen Anspruch auf einen bestimmten Ablauf der Führung. Insbesondere behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Führung auf Grund äußerer Umstände (Demonstrationen, Großveranstaltungen, Sperrungen, usw.) zu verändern. Bei Innenbesichtigungen ist zwecks Einhaltung der Hausordnungen und eventueller Vorschriften für Besucher den Anweisungen des Stadtführers Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können den Ausschluss aus der Führung begründen. Auch besteht keine Garantie, dass der im Programm angegebene Stadtführer die Tour durchführt.

5. Preisanpassung
Als Veranstalter behält sich OnTour-Berlin vor, die ausgeschriebenen Preise im Fall der Erhöhung von Fremdleistungen im entsprechenden Umfang anzupassen. Bei einer Preiserhöhung um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten.

6. Rücktritt und Kündigung durch OnTour-Berlin
Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vom Vertrag zurücktreten:

  • bei höherer Gewalt
  • bei plötzlicher Krankheit eines Stadtführers
  • wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt bei planmäßigen Fußtouren 5 Personen. Bei Touren mit Innenbesichtigungen oder aufgrund individueller Vereinbarungen kann die Mindestteilnehmerzahl auch höher liegen. Die Mindestteilnehmerzahl bei planmäßigen Busrundtouren und Tagestouren beträgt 25 Personen.
  • wenn der Kunde oder die Teilnehmer/innen einer Gruppe des Kunden die Durchführung der Veranstaltung, ungeachtet einer Abmahnung, nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.
  • wenn der Kunde die vereinbarten Vertragsbedingungen nicht einhält.

7. Rücktritt durch den Kunden (Stornierung)
Der Kunde kann jederzeit vor Beginn der gebuchten Veranstaltung zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Zeitpunkt der Rücktrittserklärung. Der Rücktritt kann per Telefon, Fax oder E-Mail gegenüber dem Veranstalter erklärt werden. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück oder nimmt er einen vereinbarten Termin nicht wahr ohne vorher vom Vertrag zurückzutreten, kann der Veranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Veranstalter kann den Schaden konkret berechnen oder nach seiner Wahl einen pauschalierten Ersatzanspruch geltend machen.

Ein Rücktritt von den planmäßigen Stadtführungen ist bis zu 24 Stunden vor Führungsbeginn kostenfrei möglich. Danach beträgt der Aufwendungsersatz 100% des Führungspreises.

Bei planmäßigen Stadtrundfahrten und Tagesfahrten sowie individuell organisierten Veranstaltungen wird als Entschädigung ein pauschalierter Prozentsatz vom Veranstaltungspreis geltend gemacht, der sich nach folgenden Kriterien berechnet:

  • bis 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei
  • ab 21. bis 15. Tag vor Veranstaltungsbeginn 25%
  • ab 14. bis 7. Tag vor Veranstaltungsbeginn 30%
  • ab 6. Tag vor Veranstaltungsbeginn 60%
  • am Tag der Veranstaltung und bei Nichterscheinen 100%.

Dem Kunden bleibt es unbenommen, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

8. Haftung
Der Veranstalter haftet auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, lediglich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bei eigenem, vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln.

OnTour-Berlin haftet nicht für Leistungen, die als Fremdleistungen anderer Leistungsanbieter vermittelt werden (z.B. Rundgänge anderer Anbieter, Theater-, Museums- oder Ausstellungsbesuche, Bahn-, Bus- oder Taxifahrten usw.) und andere die in der Veranstaltungsbeschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.

9. Mitwirkungspflichten
Der Kunde oder die Teilnehmer/innen einer Gruppe des Kunden sind verpflichtet, pünktlich zum Veranstaltungsbeginn am hierfür bestimmten Ort zu erscheinen. Verspätungen und alle daraus resultierenden Konsequenzen gehen zu Lasten des Kunden. Der Stadtführer / Reiseleiter ist nicht verpflichtet, länger als 10 Minuten auf den Kunden bzw. die Teilnehmer/innen zu warten. Nach Überschreiten dieses Zeitraumes gilt der Kunde als nicht erschienen.

Der Kunde oder die Teilnehmer/innen einer Gruppe des Kunden sind verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Kunde oder die Teilnehmer/innen einer Gruppe des Kunden sind insbesondere verpflichtet, Beanstandungen unverzüglich OnTour-Berlin mitzuteilen.

10. Datenschutz
Der Kunde ist damit einverstanden, dass die für die Abwicklung der vereinbarten Leistung zur Verfügung gestellten Daten auch weiterhin vom Veranstalter für die Kundenbetreuung verwendet werden. Diese Daten werden im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes nicht an Dritte weitergegeben. Bundeseinrichtungen, Vertretungen der Bundesländer, Botschaften und Fernsehstudios verlangen aus Sicherheitsgründen vorab eine Teilnehmerliste mit folgenden zusätzlichen Daten: Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Personalausweisnummer. Diese Daten müssen vorab von den Teilnehmern vorgelegt werden und dienen ausschließlich der Vorbereitung des Besuchs dieser Einrichtungen.

11. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftbedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

12. Anwendbares Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand
Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Veranstalter und dem Kunden findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
Erfüllungsort ist Berlin.
Ist der Kunde Kauffrau/Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, gilt der Gerichtsstand des Veranstalters als alleiniger, vereinbarter Gerichtsstand.

OnTour-Berlin
Carolin Gericke